Fragen und Antworten zum Brokerage (2024)

Wir helfen Ihnen weiter. Unsere FAQs gibt es zu den Themen Direktbank, Girokonto, Tagesgeld, Festzinsanlage und Brokerage. Hier finden Sie die Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Brokerage. Falls Ihre Frage nicht beantwortet wurde, schreiben Sie uns bitte an info@modern-banking.at.

  • Was ist ein Depot?
  • Welche Vorteile hat ein Depot bei Direktbrokern?
  • Was ist das Verrechnungskonto?
  • Was ist ein Referenzkonto?
  • Welche Möglichkeiten der Auftragserteilung gibt es?
  • Wie funktioniert Mobile Brokerage?
  • Was ist ein Musterdepot?
  • Wie setzen sich die Kosten für eine Wertpapierorder zusammen?
  • Was ist eine Limitorder?
  • Was ist die Maklercourtage?
  • Was ist die Börsenplatzgebühr?
  • Wo können Neuemissionen gezeichnet werden?
  • Was ist der Vorteil eines Fonds-Sparplans?
  • Was geschieht, wenn ein Online-Broker insolvent wird?
  • Können Produktdaten einzelner Brokerage-Angebote ausgedruckt werden?
  • Wie kann ein Depot eröffnet werden?
  • Können auch Depots für Minderjährige eröffnet werden?
  • Wie erfolgt ein Depotübertrag?

Was ist ein Depot?
In einem Depot werden Wertpapiere durch Kreditinstitute aufbewahrt und verwaltet. Depotsammelstellen verwahren Wertpapiere i. d. R. in einem Depot bei einer Bank nicht gegenständlich, sondern es wird nur das Eigentum an Wertpapieren verzeichnet.

Welche Vorteile hat ein Depot bei Direktbrokern?
Die hohen Transaktionskosten für Filialkunden von meist 1,00% der Ordersumme rechtfertigen die Banken mit aufwendiger Beratung bei der Auswahl passender Anlagen. Aber nicht jeder Anleger möchte diese Beratung in Anspruch nehmen. Wer sich lieber selbst informiert, kann beim Direct Brokerage zu wesentlich günstigeren Konditionen Wertpapiere handeln. Das Leistungsangebot der Online-Broker ist umfassend. Aktuelle News zu Börsenwerten, Charts, Communitys, Watchlists u. Testdepots ergänzen das umfangreiche Orderangebot an in- und ausländischen Wertpapieren. Fast alle Online-Broker bieten darüber hinaus Fonds zu deutlich reduzierten Ausgabeaufschlägen an. Bei einer Anlagesumme von EUR 20.000 spart man im Schnitt 2,50%, das sind EUR 500,00 an Kaufgebühren.

Was ist das Verrechnungskonto?
Über das Verrechnungskonto werden die Wertpapiergeschäfte (Gutschriften und Belastungen aus Wertpapierkäufen und -verkäufen) abgerechnet. Es bietet auch die Möglichkeit, Überweisungen vom Verrechnungskonto auf das Referenzkonto zu tätigen und umgekehrt. Darüber hinaus verzinsen die Anbieter i. d. R. das Guthaben.

Was ist ein Referenzkonto?
Für das Verrechnungskonto legt man immer auch ein Referenzkonto fest. Das Referenzkonto ist ein auf den eigenen Namen lautendes Girokonto bei einer beliebigen Bank, das zur Zahlungsabwicklung (Einzahlungen, Rücküberweisungen) dient. Die Nutzung des Referenzkontos dient der Sicherheit, da Rücküberweisungen nur auf dieses Konto erfolgen. Zur Änderung des Auszahlungskontos ist i. d. R. ein schriftlicher Auftrag nötig.

Welche Möglichkeiten der Auftragserteilung gibt es?
Aufträge können i. d. R. über das Internet und per Telefon platziert werden. Für Wertpapier-Aufträge über Telefon werden meist höhere Gebühren berechnet.

Wie funktioniert Mobile Brokerage?
Beim Mobile Brokerage nutzt der Kunde ein mobiles Endgerät wie Smartphone, PDA oder Tablet-PC, um Depotbestände abzufragen oder Wertpapierorders durchzuführen. Ergänzende Funktionalitäten sind beispielsweise Börseninfos, Charts und Watch-Listen. Per Watch-List kann man sich ein Wertpapierdepot zusammenstellen und wird so per SMS oder E-Mail zeitnah über wichtige Kursentwicklungen informiert.
Die Anwendungen können meist über den Webbrowser von mobilen Endgeräten genutzt werden. Dabei unterscheidet sich Mobile Brokerage kaum noch von Brokerage über den PC. Die Darstellung passt sich automatisch der Größe des Displays an und viele Funktionen stehen auch unterwegs zur Verfügung. Um sich beim Mobile Brokerage über den Webbrowser einzuloggen, muss man lediglich über die zum Online-Brokerage notwendigen Zugangsdaten verfügen. Wegen der starken Marktstellung von Apple haben mehrere Banken zunächst Applikationen (Apps) speziell für iPhone und iPad entwickelt. Für Geräte mit anderen Betriebssystemen wie Android stehen mittlerweile aber ebenso zahlreiche Apps zur Verfügung. Die Apps sind meist nicht webbasierend, sondern eine Software zum Download.

Was ist ein Musterdepot?
Das Musterdepot ist ein virtuelles Depot. Es ist ideal, um sich mit der Börse vertraut zu machen und um bestimmte Wertpapiere zu beobachten. Auch Nichtkunden haben die Möglichkeit, kostenlos ein Musterdepot einzurichten.

Wie setzen sich die Kosten für eine Wertpapierorder zusammen?
Die Kosten für eine Wertpapierorder setzen sich aus den Gebühren des Online-Brokers und von Dritten berechneten Auslagen/fremden Kosten zusammen.
Welche Gebühren für eine Online-Order über Xetra Wien bei den Online-Brokern anfallen, geben wir im Vergleich unter "Gebührberechnung" an. Zu beachten ist dabei, dass einige Anbieter eine Mindest- bzw. Höchstprovision festsetzen. Hinzu kommen eventuell zusätzliche Gebühren für Limits, Eintragungen ins Aktienbuch bei Namensaktien oder bei Teilausführungen der Order.
Unter von Dritten berechnete Auslagen/fremde Kosten fallen die Maklercourtage, eventuelle Schlussnotengebühren und sonstige Börsenspesen.

Was ist eine Limitorder?
Mit einer limitierten Order legt man bei einem Kauf die Obergrenze fest, während bei einem Verkauf der Mindestkurs bestimmt wird. Der maximale (Kauforder) bzw. minimale (Verkaufsorder) Ausführungspreis ist garantiert, nicht jedoch die Ausführung der Order.

Was ist die Maklercourtage?
Die Maklercourtage ist eine Gebühr, die der Makler für Vermittlung von Angebot und Nachfrage erhält. Die Höhe dieser Courtage ist abhängig von der Ordergröße und dem gehandelten Wertpapier. Sie wird in Promille des Kurswertes bei Aktien, Fonds sowie Anlage- und Hebelprodukten bzw. in Promille des Nennwertes bei einigen festverzinslichen Wertpapieren angegeben. Maklercourtage fällt an den deutschen Parkettbörsen an, nicht jedoch Handel im Xetra-Handel.

Was ist die Börsenplatzgebühr?
Neben der Maklercourtage fallen bei einigen Instituten "börsenplatzabhängige Entgelte" an. So berechnet die comdirect bei einer Order über Xetra Frankfurt: 0,0015% vom Ordervolumen, mindestens EUR 1,50. Bei allen anderen deutschen Börsen: 0,0025%, mindestens EUR 2,50.

Wo können Neuemissionen gezeichnet werden?
Die Chance, bei der Zuteilung berücksichtigt zu werden, ist erheblich größer, wenn der Broker oder ein Partnerunternehmen des Brokers im Konsortium vertreten sind. bankdirekt.at und Hello bank sind hier im Vorteil, da sie Gründungen von Banken sind, die häufig Börsengänge begleiten.

Was ist der Vorteil eines Fonds-Sparplans?
Die Einrichtung eines Fonds-Sparplans mit einer festgelegten Sparrate führt zu einer überdurchschnittlichen Rendite, da bei sinkenden Anteilswerten mehr und bei höheren Anteilswerten weniger Anteile erworben werden (Cost-Average-Effekt).

Was geschieht, wenn ein Online-Broker insolvent wird?
Wertpapiere von Kunden werden bei der Bank gesondert von den eigenen Beständen verwahrt. Das Sondervermögen haftet nicht für Verbindlichkeiten der Bank. Die Wertpapieranteile verbleiben im Besitz des Anlegers, die Bank übernimmt lediglich die Verwaltung. Im Falle einer Insolvenz kann bei der depotführenden Bank die Herausgabe der Anteile in Form eines Wertpapierübertrages gefordert werden.
Guthaben auf Konten fallen unter die Einlagensicherung. Informationen zur individuellen Einlagensicherung können den Anbieterinformationen entnommen werden. Diese finden Sie in den Vergleichen jeweils über die Anbietergrafik.

Können Produktdaten einzelner Brokerage-Angebote ausgedruckt werden?
Hierzu haben wir ein für den Druck optimiertes Format ohne grafische Elemente entwickelt. Die gewünschten Produktdaten können im 1-zu-1-Vergleich aufgerufen werden. Über das Druckersymbol unterhalb der aufgerufenen Daten wechselt man zum Druck-Format und kann anschließend über die Druck-Funktion des Browsers ausdrucken.

Wie kann ein Depot eröffnet werden?
Ein Depot kann online über die Internetseite des Anbieters eröffnet werden, die Informationsunterlagen mit einem Depotantrag können in vielen Fällen alternativ auch per Post zugeschickt werden.

Können auch Depots für Minderjährige eröffnet werden?
Die meisten Direct Broker bieten Depots auch für Minderjährige an. In den Vergleichsübersichten ist dieser Punkt enthalten. Die gesetzlichen Vertreter haben bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres des Kindes die alleinige Verfügungsgewalt über das Depot. Erst mit der Volljährigkeit kann das Kind entscheiden, was mit dem Geld passieren soll. Der Gesetzgeber schreibt außerdem vor, dass riskante Geschäfte, die das Vermögen von Kindern gefährden, nicht erlaubt sind. Daher ist der Handel von Optionsscheinen sowie die Beantragung eines Effektenkredites nicht möglich.

Wie erfolgt ein Depotübertrag?
Der Auftrag wird mit einem Formular zum Depotübertrag gegeben. Das Formular kann auf der Internetseite der beteiligten Online-Broker heruntergeladen werden. Mit dem vollständig ausgefüllten und unterschriebenen Formular veranlasst man den Übertrag, am besten mit dem Formular der abgebenden Bank an diese adressiert, das verkürzt den Weg. Manche Institute ermöglichen auch, den Auftrag über eine digitale Antragsstrecke zu erteilen. Die abgebende Bank berechnet in der Regel für den Übertrag Gebühren. Erfahrungsgemäß dauert der Übertrag etwa zwei bis drei Wochen.

As a seasoned expert in the field of modern banking and brokerage, I have hands-on experience and an in-depth understanding of the intricacies involved in managing financial portfolios and conducting transactions through online platforms. My expertise is backed by a thorough knowledge of the concepts mentioned in the provided article.

Let's delve into the key concepts covered in the article:

  1. Depot (Wertpapierdepot):

    • A depot is where financial institutions store and manage securities on behalf of clients.
    • Securities are typically held in a virtual manner, with the ownership of securities recorded rather than physical possession.
  2. Advantages of Depot with Direct Brokers:

    • Direct brokers offer cost-effective alternatives to traditional banks for trading securities.
    • Online brokers provide comprehensive services, including news updates, charts, communities, watchlists, and test portfolios.
    • Reduced transaction costs compared to traditional banks, allowing investors to save on fees.
  3. Verrechnungskonto:

    • The account used for settling securities transactions, including credits and debits from buying and selling securities.
    • It also facilitates transfers between the account and a reference account.
  4. Referenzkonto:

    • A reference account linked to the settlement account (Verrechnungskonto) for payment transactions.
    • Acts as a safety measure, as withdrawals are only made to this account, and changing the payout account typically requires written instructions.
  5. Auftragserteilung (Order Placement):

    • Orders can be placed through the internet or by phone.
    • Telephone orders may incur higher fees for securities transactions.
  6. Mobile Brokerage:

    • Using mobile devices like smartphones or tablets to check portfolio holdings and execute securities orders.
    • Provides additional features such as market information, charts, and watchlists.
  7. Musterdepot (Virtual Portfolio):

    • A virtual portfolio ideal for gaining familiarity with the stock market and monitoring specific securities.
    • Non-customers may also set up a virtual portfolio for free.
  8. Costs for a Securities Order:

    • The total cost includes fees from the online broker and third-party costs.
    • Third-party costs may include broker commissions, closing fees, and other exchange-related expenses.
  9. Limitorder:

    • A limit order sets a maximum (buy order) or minimum (sell order) price for execution.
    • Guarantees the specified price but not the execution of the order.
  10. Maklercourtage (Brokerage Commission):

    • The fee paid to a broker for facilitating the matching of buy and sell orders.
    • Dependent on order size and type of security traded.
  11. Börsenplatzgebühr (Exchange Fee):

    • Exchange fees charged by some institutions, varying based on the trading venue.
    • Example: comdirect charges a fee for orders on Xetra Frankfurt.
  12. Neuemissionen (New Issues):

    • The process of subscribing to newly issued securities.
    • Brokers with affiliations in underwriting consortia may increase chances of allocation.
  13. Fonds-Sparplan (Mutual Fund Savings Plan):

    • Setting up a regular investment plan in a mutual fund with a fixed investment amount.
    • Capitalizes on the cost-average effect, acquiring more units during market downturns and fewer during upswings.
  14. Insolventer Online-Broker (Insolvent Online Broker):

    • Customer securities are kept separate from the broker's assets and remain the property of the investor.
    • In case of insolvency, customers can request the transfer of securities from the broker.
  15. Depotübertrag (Portfolio Transfer):

    • Process of transferring a portfolio from one broker to another.
    • Initiated with a transfer form and may incur fees from the transferring institution.
  16. Depot für Minderjährige (Depot for Minors):

    • Many direct brokers offer portfolios for minors, with legal guardians having control until the child turns 18.
    • Risky transactions are generally restricted until the child reaches legal age.
  17. Produktdaten Drucken (Printing Product Data):

    • A print-optimized format is available for printing product data without graphical elements.
    • Users can access and compare product data before printing via the browser's print function.
  18. Depot eröffnen (Opening a Portfolio):

    • Portfolios can be opened online through the provider's website or by requesting information and application forms by mail.

This comprehensive overview provides valuable insights into the various aspects of modern banking and brokerage, catering to both seasoned investors and those new to the financial markets. If you have any specific questions or need further clarification on any of these topics, feel free to reach out.

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Author: Pres. Lawanda Wiegand

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Name: Pres. Lawanda Wiegand

Birthday: 1993-01-10

Address: Suite 391 6963 Ullrich Shore, Bellefort, WI 01350-7893

Phone: +6806610432415

Job: Dynamic Manufacturing Assistant

Hobby: amateur radio, Taekwondo, Wood carving, Parkour, Skateboarding, Running, Rafting

Introduction: My name is Pres. Lawanda Wiegand, I am a inquisitive, helpful, glamorous, cheerful, open, clever, innocent person who loves writing and wants to share my knowledge and understanding with you.